Über mich

Ich bin Gestalttherapeutin i.A. (Institut für Integrative Gestalttherapie Würzburg) und Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie e.V. (DVG).

Mit einem Hintergrund als promovierte Gesundheitspsychologin und medizinische Anthropologin bringe ich langjährige Erfahrung in der internationalen Gesundheitsforschung mit in die therapeutische Begleitung ein.

Mein Ansatz ist erfahrungsorientiert, beziehungszentriert und feminismus-informiert.

Professioneller Hintergrund

Mein beruflicher Weg vereint Wissenschaft und Gestalttherapie.

Derzeit bin ich als Senior Research Fellow am University College London tätig und leite Projekte zu kardiovaskulärer Gesundheit, Diabetes, und gesundheitlicher Inklusion.

Seit über 20 Jahren befasse ich mich mit den sozialen und kulturellen Aspekten von Gesundheit, mit Fragen der Gerechtigkeit im Gesundheitswesen und den strukturellen Bedingungen, die Gesundheit prägen.

Diese Erfahrung — in Gesprächen mit Menschen in den USA, England, Skandinavien, China und Südostasien — hat mein Verständnis von Leid, Resilienz und Heilung tief geprägt.

Wissenschaftliche Forschung setzt jedoch eine gewisse Distanz voraus. Der Wunsch nach direkter Begegnung und echter Begleitung hat mich 2022 zur therapeutischen Arbeit geführt.

Ausbildung & Weiterbildungen

Neben meiner gestalttherapeutischen Ausbildung bin ich zertifizierte Feministische Coachin der Feminist Coaching Academy (FCA) in Berlin.

Zu meiner fortlaufenden Weiterbildung gehören das Somatic Creative Performance Programme bei Gary Hoffman Soto in Basel (2023–2025), Arbeit mit Trauma und Körper — zuletzt mit Bessel van der Kolk am Esalen Institute — sowie die aktive Zusammenarbeit mit Dorothy Charles und ihrer Gruppe in Aptos, CA, in der Gestalt-Tradition von Dick Price.

Haltung

Don’t push the river. It flows by itself.

Barry Stevens

Meine gestalttherapeutische Begleitung folgt einem ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Emotionen gleichermaßen einbezieht. Ich verstehe das Selbst als etwas, das sich durch Kontakt und Beziehung formt und wandelt.

In meiner Arbeit geht es nicht darum, sich zu „optimieren“, sondern darum, die eigene Bandbreite an Erfahrungen zu erweitern, neue Reaktionsmöglichkeiten zu entdecken und Wahlmöglichkeiten zu stärken.

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sich Klient:innen sicher und gesehen fühlen — geprägt von Respekt, Offenheit und nicht-wertender Präsenz.

Persönliches

Neben meiner Arbeit widme ich mich der Textilkunst, insbesondere dem Färben mit natürlichen Materialien.

Kochen und gutes Essen sind für mich ebenso eine Leidenschaft wie Bewegung in all ihren Facetten. Ich finde Erholung am und im Wasser, und genieße lange Spaziergänge mit meiner Hündin Alma.

Mein Zuhause, ein altes Bauernhaus in der Rhön, ist ein wichtiger Rückzugsort für mich. In meinem großen Garten baue ich Färbepflanzen und Gemüse an – ein bewusster, entschleunigender Prozess, der mir Erdung und Freude schenkt.